Beurteilung der Konfliktstellen zwischen Amphibien und der Bahn Hüswil – Zell – Gett-nau

Beurteilung der Konfliktstellen zwischen Amphibien und der Bahn Hüswil – Zell – Gett-nau

  • Projekte
  • Flora- und Faunakartierungen
  • Ökologische Konzepte und Massnahmen
  • Umwelt- und bodenkundliche Baubegleitung (UBB und BBB)

Eckdaten

Ort
Zell (LU), Gettnau

Zeitraum
Realisierung 2022 - 2023

Kosten
Realisierung 2025

Bauherrschaft
BLS Netz AG

Beschreibung

Im Rahmen der Plangenehmigung für das BLS-Projekt «Fahrbahnerneuerung Hüswil – Zell – Gettnau» wurde vom Bundesamt für Umwelt (BAFU) eine vertiefte Abklärung zu möglichen Konflikten zwischen Amphibienwanderungen und dem Bahnverkehr gefordert. Anlass dafür waren bestehende, im Datenzentrum des BAFU verzeichnete Konfliktstellen sowie die Nähe zu einem Amphibienlaichgebiet von nationaler Bedeutung («Grube Briseck»).
Ziel der Untersuchung war es, potenzielle Wanderkorridore, Laichgebiete und Migrationshindernisse entlang des Bahntrassees zu erfassen sowie mögliche Konfliktstellen zwischen Amphibien und der Bahn gemäss der Methodik «Fer Frog – Beurteilung von Konfliktstellen zwischen Amphibien und der Bahn» (info fauna karch, 2023) systematisch zu bewerten. Auf Basis von Tages- und Nachtbegehungen während der Frühjahrswanderung wurden Amphibienvorkommen dokumentiert, Konfliktstellen beurteilt und der Sanierungsbedarf priorisiert. Zusätzlich wurde geprüft, ob eine historische Amphibienwanderung über die Bahnlinie stattgefunden hat und ob daraus Massnahmen abzuleiten sind. Ergänzend wurden Schutzmassnahmen für die Bauphase definiert.

Unsere Funktion

  • Fachliche Analyse der Amphibienwanderungen und potenziellen Konfliktstellen zwischen Am-phibien und der Bahn gemäss der Methodik «Fer Frog – Beurteilung von Konfliktstellen zwischen Amphibien und der Bahn» (info fauna karch, 2023)
  • Durchführung von Tages- und Nachtbegehungen zur Erhebung von Migrationshindernissen, Wanderaktivitäten und Amphibienvorkommen
  • Beurteilung der Qualität angrenzender Laichgebiete, Landhabitate und potenzieller Migrations-routen
  • Bewertung des Sanierungsbedarfs der Konfliktstellen u. a. durch Abklärung einer möglichen historischen Amphibienwanderung
  • Erarbeitung von Schutzmassnahmen für die Bauphase zur bestmöglichen Schonung der Amphibienpopulationen
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